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Der SiebenGiebelHof ist ein bunter alter Bauernhof



Das Gehöft unten im Bild ist der SiebenGiebelHof.

 

Das aus rotem Backstein vor hundertzwanzig Jahren von Gevatter Missfeldt erbaute Gehöft liegt nach vorne im Drenkower Dorfrundling, wo alle Höfe spitz wie die Stecknadel zusammenlaufen. Nach hinten raus erstrecken sich über sieben Kilometer Wald und Wiesen, in deren Mitte der große Treptowsee liegt. Ein großer Windpark hat unserer Landschaft zwar etwas von ihrem Glanz genommen, aber wir lernen nun, mit den Windrädern zu leben.

 

Die zwanzig rotbunten Kühe, die auf den 40 ha Wiesen hinter dem Hof weiden, liefern leckere Milch, aus der in der hofeigenen Käserei dann Quark, Joghurt und Käse entstehen.

Auf den 36 ha Ackerland, die zum Siebengiebelhof gehören, gedeiht das Brotgetreide, das in unserem 300 Jahre alten Backofen mit Holzfeuer verbacken wird.

 

Wir Bauern auf dem Siebengiebelhof, das sind Sabine Wolfart und Jörg Grigat mit unseren Kindern Imrick und Antonie.

 

Zuvor haben wir schon einmal im Norden von Hessen einen Demeter-Hof: den "Hutzelberghof" aufgebaut. Dort tummeln sich heute auf einem Schulbauernhof zahllose Schulkinder und beobachten dort das Backen und Käsen aus nächster Nähe, dürfen sogar mit eigenen Händen Brot backen und Käse machen. Nach der Aufbauarbeit auf dem Hutzelberghof gingen wir mit dem Deutschen Entwicklungsdienst für drei Jahre nach Brasilien, wo wir gemeinsam mit Kleinbauern einen Agroforst betreuten und ein Bienenzuchtprojekt betrieben. Mit den Jugendlichen bauten wir ein Mobil-Kino auf (ein herrliches Projekt!). Die Arbeit in Brasilien hat uns so sehr gefallen, dass wir auch heute noch gern daran anknüpfen. So haben wir auf den Flächen des Siebengiebelhofes über 1000 Bäume gepflanzt und sogar das Kino-Projekt wird auf dem Siebengiebelhof fortgeführt.

 

Nach der Rückkehr aus Brasilien setzten wir also Anker in Drenkow, tauften das Gehöft im Rahmen eines Tauffestes auf seinen neuen Namen "Siebengiebelhof", und sind seither damit beschäftigt, den Hof, der lange Zeit still stand, wieder zu einer neuen Blüte hinzuführen.

Dabei ist übrigens jede Art von Hilfe und Unterstützung herzlich willkommen!

Käserei und Holzofenbäckerei sind inzwischen fertiggestellt. Die Kühe sind in den renovierten Laufstall mit einem Melkstand umgezogen. Über der Bäckerei ist die Getreidereinigung aufgebaut, die das Brotgetreide backfertig aufbereitet. Seit Juli gibt es nun Hofladen und Hofcafé, worüber wir uns besonders freuen. Die nächsten Baustellen werden ein Pferdestall, ein Heuhotel und eine Feldscheune für die Unterbringung unserer Maschinen sein.

 

Der Hof ist mit seinen 40 Hektar Grünland und ebensoviel Ackerland, den vielen hutzeligen Scheunen und Schuppen ein bäuerlicher Kleinbetrieb. Jeder Wirtschaftsberater gibt uns dafür Brief und Siegel, dass ein solcher Kleinbetrieb wirtschaftlich in dieser rauen Zeit nicht überlebensfähig sei.

 

Und wir wollen es allen solchen Ratschlägen zum Trotz dennoch...

Dabei geht es uns nicht darum, mit dem Siebengiebelhof eine goldene Nase zu verdienen. Wir möchten vielmehr, dass dieser Flecken Natur auf nachhaltige Weise bewirtschaftet wird, damit er so seine Fruchtbarkeit von Jahr zu Jahr steigern kann. Auf dem Siebengiebelhof möchten wir an eine landwirtschaftliche Kultur anknüpfen, die hier - von vielen Händen getragen - lange gelebt hat, bevor sie für einige Jahrzehnte brach fiel. Der Hof ist eine Insel inmitten von einem Meer industriell strukturierter Landwirtschaft, wo es darum geht, Masse zu produzieren für die Masse. Wir hingegen begeben uns auf den Weg, ein "Lebens-Mittel" zu erzeugen, das den Menschen möglichst gut ernähren kann.

Und so ist es tatsächlich sehr schön zu erleben, wie auf dem Siebengiebelhof wieder Leben eingekehrt ist, und wie immer mehr Menschen dieses lustige Projekt ins Herz schliessen oder sogar daran mitwirken.

Wir würden uns freuen, wenn sich diesem Hof die Menschen anschließen mögen, die durch den Kauf unserer Produkte oder auch anders mithelfen, diese landwirtschaftliche Arbeit in die Zukunft hineinzutragen. Denn die kleinen direkt vermarktenden Bauernhöfe können gegen die Konkurrenz von sehr rationell strukturierten Großbetrieben oder gegen die biologischen Produkte aus dem Bio-Supermarktregal preislich ohnehin nicht mithalten. Gleichzeitig erleben wir alle, wie die Produktqualität der Lebensmittel in Supermärkten - auch "Bio-Supermärkten - stetig sinkt.

Wir Bäuerinnen und Bauern verbürgen uns für die hohe handwerkliche Qualität unser Produkte und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, auf dem Siebengiebelhof den entstehenden Käse, das lodernde Feuer im Holzofen, die glücklichen Kühe auf den ausgedehnten Weiden, und den Kälber-Streichelzoo auf dem Hof selbst kennen zu lernen. Wir freuen uns, wenn unsere Kunden zu uns kommen, um das, was da wirkt zu sehen, zu riechen und zu schmecken.

Dieses gegenseitige Vertrauen wird uns alle durch eine wirtschaftlich schwierige Zeit hindurchtragen und letztlich haben dann alle dabei gewonnen.

 

Und dann sind wir noch gehalten, darauf hinzuweisen, dass unsere Kontrollstelle für den Ökolandbau folgende Nummer hat: DE-021-Öko-Kontrollstelle, das wars schon.


Mit fleißigen HelferInnen wurde Dinkel gesät


Am 3.10.2012 halfen uns viele Menschen von Jung bis Alt beim Aussäen von Dinkel auf unserem biologisch-dynamischen Acker bei Porep. Diese Aktion fand im Rahmen der „Zukunft Säen“ Initiative statt. Diese Initiative möchte auf die Bedeutung von gentechnickfreiem Saatgut als Allgemeingut aufmerksam machen.

Am frühen Nachmittag versammelten sich die fleißigen HelferInnen am Feldrand des Ackers und nach einer kurzen Einweisung ins fachgerechte Säen per Hand durch die Bäuerin Sabine ging es los. Mit einer Tüte voll Dinkel-Saatgut ausgestattet, verteilte sich die Menschenmenge am Ackerrand.

Auf ein Startsignal hin bewegten sich die Säfrauen und Sämänner über den Acker. Sehr konzentriert, aber mit fröhlichem Gemüt wurde der Dinkel auf das Saatbett ausgebracht.

Nach der getanen Arbeit konnte man sich bei Kaffee, Tee und Kuchen stärken und über das Säerlebnis austauschen.

Jeder/e TeilnehmerIn wird es mit Sicherheit interessieren, wie sich der gesäte Dinkel entwickelt. Wer sich nicht vor Ort davon überzeugen kann, aufgrund der weiten Anreise, wird auf unserer Internetseite auf dem Laufenden gehalten.






Bei uns dürfen auch Schulklassen einmal Brot backen...




In ein Brot gehören nur Mehl, Wasser und Salz?

Open-Air-Kino als Erntedank



Zum Abschluß unserer Ernte gab es im August wieder das traditionelle Open-Air-Kino auf dem Drenkower Dorfplatz. Nun kann es Herbst werden...


Die Getreideernte war reichhaltig, so dass der Backofen bis zur nächsten Ernte ausreichend Brot backen kann...



Unser alter Drescher im Emmer

Mit der Getreideernte 2009 sind wir sehr zufrieden. 46 Tonnen Getreide hat unser 35 Jahre alter Mähdrescher in den Korntank gefördert. Das ist bis zur nächsten Ernte ausreichend für unsere Holzofenbäckerei und für das Vieh.







Das erste Open Air Festival auf dem SiebenGiebelHof:

 






Die Bühne für unser Siebengiebel-Open Air-Festival im Juli 2008, Fotograf MP





Sven Saender mit seinen lyrischen Liedern aus dem Alltag von Smalltalk bis Liebeskummer... Fotograf MP




Die Gruppe M.E.S.S mit ihrer druckvollen Rockgitarre

Die Heuernte beginnt im Mai und endet im August




Im Jahr 2009 gab es im August kaum noch Heu zu ernten, das Grünfutter wird im Winter knapp werden.


Die Trockenheit in diesem Jahr hat uns eine zwar dürftige, dafür aber sehr trockene Heuernte beschert. Da wir die Milch in unserer Käserei selbst verarbeiten, füttern wir den Kühen im Winter keine Silage, denn Silage könnte beim Käse zu Spätblähungen führen und gibt dem Käse außerdem eine unangenehme Geschmacksnote. Heu-Käse hat ein mildes vollmundiges Aroma, und so wollen wir es haben.

Eine Kuh frißt im Winter täglich 20 kg Heu. (Dafür benötigt sie sechs Stunden "Fresszeit"). Bei 20 Kühen und 200 Winterfuttertagen im Jahr benötigen wir also 80 Tonnen Heu plus das Futter für die Jungrinder und den Bullen, Herrn Mc Cavity. Um unser altes großräumiges Stallgebäude auszunutzen, werben wir das Heu nicht in Ballen, sondern mit dem Ladewagen lose. Der Ladewagen schiebt seinen Inhalt auf den blauen Heudosierer, eine uralte Maschine, die wir eigens aus dem Allgäu eingekauft haben. Der Heudosierer fördert das Heu dosiert in den Trichter des Heugebläses, ein mit 18 kw-Motor ausgestattetes Gebläse aus DDR-Zeiten, das unsere Hofstromversorgung zuweilen an seine Grenzen führt.




Der Heudosierer fördert das lose Heu vom Ladewagen in das Gebläse

Auch geht diese ganze Aktion mit einem unglaublichen Lärm einher. Ach was war es schön, als Heu noch mit Pferd und Wagen geworben wurde!

Oben auf dem Heuboden gibt es dann verschiedene Auslassköpfe, die so geöffnet und geschlossen werden, dass das Heu auf dem gesamten Boden gleichmässig verteilt liegt. Dort wartet es dann bis zum Oktober oder November, wenn die Kühe vom Weidefutter nicht mehr satt werden. Das Heu, das sie im Frühling verschmähen, wenn es draußen nach frischem Gras riecht, das lieben sie im November, wenn das vergilbende Gras oll und fad schmeckt, während es im Stall nach Sommerheu duftet...




Hier liegt das Heu in Ruhe, bis es im Winter mit einem Kreil zu den Luken gezogen wird

Mecklenburgs beste Milch

Übrigens haben wir gerade einen Preis gewonnen, der unsere Milchqualität honoriert und der uns ein wenig schmeichelt. So haben wir unter den 244 Milchbetrieben von Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie bis 100 Kühe für das Jahr 2007 den dritten Platz auf der Tribüne in Sachen Milchqualität erklommen!




Bäuerin Sabine hat mit ihren Kühen den Preis errungen

Energie aus Wasser und Luft gewinnen

Ein Vortrag über Viktor Schauberger und seine erstaunlichen Beobachtungen und Erkenntnisse über unsere Natur haben wir am Samstag den 29. März in unserem Café 7 gehört.

 

„Ich muß den Menschen...eine Energiequelle an die Hand geben, die so billig Energie erzeugt, daß die Kernspaltung nicht nur unwirtschaftlich, sondern unsinnig wird." Sagte Schauberger in den 1950er Jahren.

Schauberger, der von 1885 bis 1958 lebte, versuchte, Energie aus Wasser oder Luft zu gewinnen. Er beschrieb, dass die Wärme und Druck erzeugende Technologie (die heute fast ausschliesslich in unseren Motoren und Kraftwerken Verwendung findet) naturunrichtig und deswegen zerstörend wirkt. Schauberger regte Methoden zur Energiegewinnung an, die den Rohstoff (Wasser oder Luft) in der Qualität noch verbesserten. Deswegen, so folgerte er, sollte Energie jedem in unbegrenzter Menge kostenlos zur Verfügung stehen. Dann nämlich, wenn Energiegewinnung nicht naturzerstörend wäre, wie wir es heute kennen, würden Energiegewinnung und Umweltschutz nicht - wie heute - ein Widerspruch, sondern gleichbedeutend sein.

 

Wer Lust hat, sich ,mit dieser Materie auseinanderzusetzen, dem sei unbedingt die Lektüre des Buches "Naturenergien verstehen und nutzen" von Callum Coats über die Arbeit Viktor Schaubergers ans Herz gelegt.

 

 




Viktor Schauberger mit seinem Heimkraftwerk

Es gibt eine gentechnikfreie Region Parchim/Prignitz!!

Parchim und die Prignitz haben eine weitere gentechnisch freie Region! Die schleichende, fast heimliche Ausbreitung der Gentechnik in unseren Nahrungsmitteln gab den Bäuerinnen und Bauern von fünf landwirtschaftlichen Betrieben in der Prignitz und im südlichen Landkreis Parchim den Anstoß zu dieser Erklärung.

Wir arbeiten ohne Gentechnik für eine hohe Qualität in unseren Nahrungsmitteln. Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass schon heute auf der Verpackung zahlreicher Futtermittel, die auf konventionell wirtschaftenden Betrieben Verwendung finden, der Vermerk steht, dass gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten sein können. Auf diese Weise geht die Futtermittelindustrie ihrer Verantwortung aus dem Weg, für Futterstoffe zu sorgen, die solche Verunreinigungen nicht aufweisen. Leidtragende sind zuerst die Bauern, die keine Gentechnik auf ihren Höfen haben wollen, die sich aber oftmals nicht gegen die Futtermittelindustrie behaupten können. Am Ende landet aber ein Produkt im Ladenregal, von dem keiner mehr sagen kann, wie niedrig oder wie hoch der Anteil gentechnisch veränderter Substanzen ist.

Im Biobereich ist Gentechnik generell verboten. Die Bäuerinnen und Bauern fürchten aber, dass sich dieses Verbot nur aufrecht erhalten lässt, wenn viele Verbraucher mithelfen, dieses klammheimliche Einsickern der Gentechnik aufzuhalten. Das kann geschehen, indem Produkte, die nicht ausdrücklich frei von solchen Substanzen sind, vom Einkaufszettel gestrichen werden. Das kann geschehen, indem Landbesitzer ihre Pächter anweisen, auf ihren Flächen keine Gentechnik anzuwenden. Denn anders als bei einem Chemieunfall, wo das ausgeströmte Gift langsam abgebaut wird, verläuft Gentechnik umgekehrt. Ein zunächst kleiner Unfall erzeugt eine Wirkung, die immer größer und größer wird und nicht mehr aufzuhalten ist.

 

Mit der gentechnikfreien Region Parchim/Prignitz soll ein weiteres Zeichen gesetzt werden, dass Bäuerinnen und Bauern – ob konventionell oder biologisch -, Verbraucher, Imker, Gartenbesitzer, Naturliebhaber keine Gentechnik in unserer Region haben möchten. Alle Interessierten sind eingeladen, sich anzuschliessen.




5 Bauernhöfe haben den ersten Impuls gesetzt




Unser Plakat zur Info-Veranstaltung im April 2008

Unser Hoffest 2007

Das alle Jahre Ende Juni/Anfang Juli gefeierte Hoffest war wieder ein großer Genuß für Jung und Alt. Hofführungen und Feldrundfahrten auf dem Strohanhänger gaben einen Überblick über die bäuerliche Landwirtschaft und das reifende Getreide. Auf dem Hof haben einige Bio-Bäuerinnen aus der Region ihre Produkte vorgestellt, die auch sonst im SiebenGiebel-Hofladen zu haben sind: Schafskäse aus Strigleben, Honig aus Gischow, Gemüse aus Rohlsdorf und Brotaufstriche aus Mansfeld. Daneben waren die Naturbaustoffläden aus Wittenberge und Schwerin zu Gast und zeigten, was sich aus natürlichen Baustoffen alles schaffen lässt.

Das Angler-Sattel-Spanferkel, das Neumarkter Lammsbräu Biobier vom Fass und zahlreiche vegetarische Speisen sorgten für das laibliche Wohl.

Selbst die Kinder kamen am Perlenofen, wo am Feuer echte Glasperlen gedreht wurden, beim Kuscheln mit den Kälbern, oder bei der Hofseilbahn auf ihre Kosten.

Am Ende trugen alle Besucher so viel Quark, Holzofenbrot und SiebenGiebel-Käse davon, wie sie nur tragen konnten...

In 2008 lassen wir das Hoffest einmal aus. Nächstes Jahr gibt es dann wieder eins...


Willkommen

Am Fuße der Ruhner Berge, in einer weitläufigen Moorwiesenlandschaft, die in den Treptowsee mündet, liegt das kleine Dorf Drenkow.

Der Siebengiebelhof liegt inmitten dieser schönen Landschaft am Dorfrand in den Armen des Waldes.

 

Hier entstehen unsere biologisch-dynamischen Nahrungsmittel voller Lebenskraft und Charakter. -- SiebenGiebel in Ihrer Nähe --

 

Die Kuhherde weidet auf den Wiesen hinter dem Gehöft und liefert die Milch, aus der in unserer Käserei eine Vielzahl von Milchprodukten entstehen.

 

In der Holzofenbäckerei entsteht im Stile des traditionellen Bäcker-Handwerks knuspriges Brot mit der unvergleichlichen Holzofen-Note. Das Brotgetreide dazu gedeiht auf den Ackerflächen des SiebenGiebelHofes. So können unsere Kunden schon im Sommer mit der Hand über die Roggenähren streichen, aus deren Körnern nach der Ernte unser Brot gebacken wird




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