
Soweit nicht anders gekennzeichnet, stammen alle Bilder auf unserer Seite aus der Linse von Roland Scheikowski  Die Goldmarie ist in der Welt

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|  Ein Taler, leichter als der Euro
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Die Goldmarie, ein Steintaler, kommt in die Gesellschaft, ohne dass wir ihren Wert oder ihre Bedeutung bestimmen. Ein Geschenk für irgendetwas und irgendjemanden. Bei jeder Kommunikation mit einem bekannten oder unbekannten Menschen kann ich Bestimmung und Wert der Goldmarie frei erfinden. Wir geben die Goldmarie in den Kreis von Menschen, ohne Bedienungsanleitung; eben als Anerkennung, als Schenkleistung mit einem Wert, der nicht standardisiert ist.
In diesem Modell ist die Möglichkeit eingeschlossen, der Münze irgendwann einen Wert zu geben, und sie vielleicht irgendwann im Sinne von Geld zu verwenden. Im ersten Moment wäre sie aber von diesem Impuls frei.
Die Ausschüttung von Goldmarien ist an die Energieerzeugung der Bürger-Kleinkraftwerke oder an gemeinwohlorientierte Arbeitsleistung geknüpft, - so, als hätten die Kraftwerke oder die Arbeiten die Goldmarie erwirtschaftet, was so nicht ganz stimmt, was aber ein kleines Bonbon für die Phantasie der Menschen mitbringt.

Wir hier im Süden Mecklenburgs haben die erste Serie von Goldmarien mit einer sehr schönen Pflanzaktion in die Welt gesandt. Wir haben das Szenario nicht genau bedacht, und am Ende der Pflanzaktion, als wir am Tisch saßen, um die knurrenden Bäuche zu stopfen, lagen da kleine liebevoll geknotete Tücher, und in jedem Tuch steckten fünf steinerne Goldmarien. Da wurde nicht gezählt, wer hat wie viele Stunden und kriegt wie viele Marien, da wurde geschaut, dass auch der letzte noch etwas abbekam. Das war schön, hat alle inspiriert und hat Lust gemacht auf die nächste gemeinsame Aktion. 

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|  Das fertige Beet: 1000 Bäumchen mit vielen Händen in drei Stunden gepflanzt
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|  Bei uns dürfen auch Schulklassen einmal Brot backen...
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|  In ein Brot gehören nur Mehl, Wasser und Salz?
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 Open-Air-Kino als Erntedank


Zum Abschluß unserer Ernte gab es im August wieder das traditionelle Open-Air-Kino auf dem Drenkower Dorfplatz. Nun kann es Herbst werden...  Die Getreideernte war reichhaltig, so dass der Backofen bis zur nächsten Ernte ausreichend Brot backen kann...

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|  Unser alter Drescher im Emmer
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Mit der Getreideernte 2009 sind wir sehr zufrieden. 46 Tonnen Getreide hat unser 35 Jahre alter Mähdrescher in den Korntank gefördert. Das ist bis zur nächsten Ernte ausreichend für unsere Holzofenbäckerei und für das Vieh. 

 Das erste Open Air Festival auf dem SiebenGiebelHof:




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|  Die Bühne für unser Siebengiebel-Open Air-Festival im Juli 2008, Fotograf MP
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|  Sven Saender mit seinen lyrischen Liedern aus dem Alltag von Smalltalk bis Liebeskummer... Fotograf MP
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|  Die Gruppe M.E.S.S mit ihrer druckvollen Rockgitarre
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 Die Heuernte beginnt im Mai und endet im August


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|  Im Jahr 2009 gab es im August kaum noch Heu zu ernten, das Grünfutter wird im Winter knapp werden.
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Die Trockenheit in diesem Jahr hat uns eine zwar dürftige, dafür aber sehr trockene Heuernte beschert. Da wir die Milch in unserer Käserei selbst verarbeiten, füttern wir den Kühen im Winter keine Silage, denn Silage könnte beim Käse zu Spätblähungen führen und gibt dem Käse außerdem eine unangenehme Geschmacksnote. Heu-Käse hat ein mildes vollmundiges Aroma, und so wollen wir es haben.
Eine Kuh frißt im Winter täglich 20 kg Heu. (Dafür benötigt sie sechs Stunden "Fresszeit"). Bei 20 Kühen und 200 Winterfuttertagen im Jahr benötigen wir also 80 Tonnen Heu plus das Futter für die Jungrinder und den Bullen, Herrn Mc Cavity. Um unser altes großräumiges Stallgebäude auszunutzen, werben wir das Heu nicht in Ballen, sondern mit dem Ladewagen lose. Der Ladewagen schiebt seinen Inhalt auf den blauen Heudosierer, eine uralte Maschine, die wir eigens aus dem Allgäu eingekauft haben. Der Heudosierer fördert das Heu dosiert in den Trichter des Heugebläses, ein mit 18 kw-Motor ausgestattetes Gebläse aus DDR-Zeiten, das unsere Hofstromversorgung zuweilen an seine Grenzen führt. 
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|  Der Heudosierer fördert das lose Heu vom Ladewagen in das Gebläse
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Auch geht diese ganze Aktion mit einem unglaublichen Lärm einher. Ach was war es schön, als Heu noch mit Pferd und Wagen geworben wurde!
Oben auf dem Heuboden gibt es dann verschiedene Auslassköpfe, die so geöffnet und geschlossen werden, dass das Heu auf dem gesamten Boden gleichmässig verteilt liegt. Dort wartet es dann bis zum Oktober oder November, wenn die Kühe vom Weidefutter nicht mehr satt werden. Das Heu, das sie im Frühling verschmähen, wenn es draußen nach frischem Gras riecht, das lieben sie im November, wenn das vergilbende Gras oll und fad schmeckt, während es im Stall nach Sommerheu duftet...

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|  Hier liegt das Heu in Ruhe, bis es im Winter mit einem Kreil zu den Luken gezogen wird
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 Mecklenburgs beste Milch

Übrigens haben wir gerade einen Preis gewonnen, der unsere Milchqualität honoriert und der uns ein wenig schmeichelt. So haben wir unter den 244 Milchbetrieben von Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie bis 100 Kühe für das Jahr 2007 den dritten Platz auf der Tribüne in Sachen Milchqualität erklommen! 
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|  Bäuerin Sabine hat mit ihren Kühen den Preis errungen
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 Energie aus Wasser und Luft gewinnen

Ein Vortrag über Viktor Schauberger und seine erstaunlichen Beobachtungen und Erkenntnisse über unsere Natur haben wir am Samstag den 29. März in unserem Café 7 gehört.
„Ich muß den Menschen...eine Energiequelle an die Hand geben, die so billig Energie erzeugt, daß die Kernspaltung nicht nur unwirtschaftlich, sondern unsinnig wird." Sagte Schauberger in den 1950er Jahren.
Schauberger, der von 1885 bis 1958 lebte, versuchte, Energie aus Wasser oder Luft zu gewinnen. Er beschrieb, dass die Wärme und Druck erzeugende Technologie (die heute fast ausschliesslich in unseren Motoren und Kraftwerken Verwendung findet) naturunrichtig und deswegen zerstörend wirkt. Schauberger regte Methoden zur Energiegewinnung an, die den Rohstoff (Wasser oder Luft) in der Qualität noch verbesserten. Deswegen, so folgerte er, sollte Energie jedem in unbegrenzter Menge kostenlos zur Verfügung stehen. Dann nämlich, wenn Energiegewinnung nicht naturzerstörend wäre, wie wir es heute kennen, würden Energiegewinnung und Umweltschutz nicht - wie heute - ein Widerspruch, sondern gleichbedeutend sein.
Wer Lust hat, sich ,mit dieser Materie auseinanderzusetzen, dem sei unbedingt die Lektüre des Buches "Naturenergien verstehen und nutzen" von Callum Coats über die Arbeit Viktor Schaubergers ans Herz gelegt.

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|  Viktor Schauberger mit seinem Heimkraftwerk
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 Es gibt eine gentechnikfreie Region Parchim/Prignitz!!

Parchim und die Prignitz haben eine weitere gentechnisch freie Region! Die schleichende, fast heimliche Ausbreitung der Gentechnik in unseren Nahrungsmitteln gab den Bäuerinnen und Bauern von fünf landwirtschaftlichen Betrieben in der Prignitz und im südlichen Landkreis Parchim den Anstoß zu dieser Erklärung.
Wir arbeiten ohne Gentechnik für eine hohe Qualität in unseren Nahrungsmitteln. Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass schon heute auf der Verpackung zahlreicher Futtermittel, die auf konventionell wirtschaftenden Betrieben Verwendung finden, der Vermerk steht, dass gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten sein können. Auf diese Weise geht die Futtermittelindustrie ihrer Verantwortung aus dem Weg, für Futterstoffe zu sorgen, die solche Verunreinigungen nicht aufweisen. Leidtragende sind zuerst die Bauern, die keine Gentechnik auf ihren Höfen haben wollen, die sich aber oftmals nicht gegen die Futtermittelindustrie behaupten können. Am Ende landet aber ein Produkt im Ladenregal, von dem keiner mehr sagen kann, wie niedrig oder wie hoch der Anteil gentechnisch veränderter Substanzen ist.
Im Biobereich ist Gentechnik generell verboten. Die Bäuerinnen und Bauern fürchten aber, dass sich dieses Verbot nur aufrecht erhalten lässt, wenn viele Verbraucher mithelfen, dieses klammheimliche Einsickern der Gentechnik aufzuhalten. Das kann geschehen, indem Produkte, die nicht ausdrücklich frei von solchen Substanzen sind, vom Einkaufszettel gestrichen werden. Das kann geschehen, indem Landbesitzer ihre Pächter anweisen, auf ihren Flächen keine Gentechnik anzuwenden. Denn anders als bei einem Chemieunfall, wo das ausgeströmte Gift langsam abgebaut wird, verläuft Gentechnik umgekehrt. Ein zunächst kleiner Unfall erzeugt eine Wirkung, die immer größer und größer wird und nicht mehr aufzuhalten ist.
Mit der gentechnikfreien Region Parchim/Prignitz soll ein weiteres Zeichen gesetzt werden, dass Bäuerinnen und Bauern – ob konventionell oder biologisch -, Verbraucher, Imker, Gartenbesitzer, Naturliebhaber keine Gentechnik in unserer Region haben möchten. Alle Interessierten sind eingeladen, sich anzuschliessen. 
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|  5 Bauernhöfe haben den ersten Impuls gesetzt
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|  Unser Plakat zur Info-Veranstaltung im April 2008
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|  Vom Fichtensprossensirup bis zur gedrehten Glasperle...
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 Unser Hoffest 2007

Das alle Jahre Ende Juni/Anfang Juli gefeierte Hoffest war wieder ein großer Genuß für Jung und Alt. Hofführungen und Feldrundfahrten auf dem Strohanhänger gaben einen Überblick über die bäuerliche Landwirtschaft und das reifende Getreide. Auf dem Hof haben einige Bio-Bäuerinnen aus der Region ihre Produkte vorgestellt, die auch sonst im SiebenGiebel-Hofladen zu haben sind: Schafskäse aus Strigleben, Honig aus Gischow, Gemüse aus Rohlsdorf und Brotaufstriche aus Mansfeld. Daneben waren die Naturbaustoffläden aus Wittenberge und Schwerin zu Gast und zeigten, was sich aus natürlichen Baustoffen alles schaffen lässt.
Das Angler-Sattel-Spanferkel, das Neumarkter Lammsbräu Biobier vom Fass und zahlreiche vegetarische Speisen sorgten für das laibliche Wohl.
Selbst die Kinder kamen am Perlenofen, wo am Feuer echte Glasperlen gedreht wurden, beim Kuscheln mit den Kälbern, oder bei der Hofseilbahn auf ihre Kosten.
Am Ende trugen alle Besucher so viel Quark, Holzofenbrot und SiebenGiebel-Käse davon, wie sie nur tragen konnten...
In 2008 lassen wir das Hoffest einmal aus. Nächstes Jahr gibt es dann wieder eins...
 Willkommen

Am Fuße der Ruhner Berge, in einer weitläufigen Moorwiesenlandschaft, die in den Treptowsee mündet, liegt das kleine Dorf Drenkow.
Der Siebengiebelhof liegt inmitten dieser schönen Landschaft am Dorfrand in den Armen des Waldes.
Hier entstehen unsere biologisch-dynamischen Nahrungsmittel voller Lebenskraft und Charakter. -- SiebenGiebel in Ihrer Nähe --
Die Kuhherde weidet auf den Wiesen hinter dem Gehöft und liefert die Milch, aus der in unserer Käserei eine Vielzahl von Milchprodukten entstehen.
In der Holzofenbäckerei entsteht im Stile des traditionellen Bäcker-Handwerks knuspriges Brot mit der unvergleichlichen Holzofen-Note. Das Brotgetreide dazu gedeiht auf den Ackerflächen des SiebenGiebelHofes. So können unsere Kunden schon im Sommer mit der Hand über die Roggenähren streichen, aus deren Körnern nach der Ernte unser Brot gebacken wird 


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